Zusätzlich zu den bisherigen Vorbereitungslehrgängen zur Dan-Prüfung, die eher dazu dienten, alle relevanten Prüfungsinformationen für die nächste Dan-Prüfung zu vermitteln, wird seitens des Verbandes ab Januar 2012 ein Lehrgang für alle höher graduierten Dan-Träger und Dan-Prüflinge angeboten. Gedacht ist er u. a. für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die im Jahr 2012 eine Prüfung zum 3. Dan, 4. Dan oder 5. Dan im Judo ablegen wollen. Zeitlich umfasst der Lehrgang 10 Trainingseinheiten à 90 Minuten und wird ab dem 10. Januar 2012 immer dienstags im 14-tägigen Rhythmus in der Zeit von 18.30 bis 20.00 Uhr beim SCB im Sportforum /Hohenschönhausen stattfinden.
Unter der Leitung von Astrid Machulik und Peter Pawelz soll der Lehrgang die Ausbildung im Verein ergänzen und alle relevanten Prüfungsinhalte intensiv vermitteln.
(Ausschreibung)

Astrid Machulik, die mit der Unterstützung von Ingo Köhler diesen Lehrgang am 4.12.11 im LLZ durchgeführt hat, war über die hohe Teilnehmerzahl sehr erfreut. Insgesamt 21 Judoka waren gekommen, um sich die Techniken dieser Kata, die für die Meisten neu war, anzueignen. Neben Sportlern/innen, die aus Mecklenburg-Vorpommern angereist waren, umfasste der Teilnehmerkreis auch viele Berliner Sportler, vom Jugendbereich bis weit über 80 Jahre und vom 6. Kyu bis zum 8. Dan.
Einige Teilnehmer/innen nutzten diesen Lehrgang für die Verlängerung der Prüfer- oder Trainer C - Lizenz, andere wollten sich auf ihre nächste Dan-Prüfung vorbereiten. Erfreulicher Weise nahmen auch Judoka am Workshop teil, die sich allgemein im Bereich Kata weiterbilden wollten. Die Ju no kata, ist eine Kata, bei der der Angriff und die Verteidigung von einer weichen, fließenden Bewegungen geprägt ist, sie schult insbesondere das Gleichgewichtsgefühl, das Orientierungsvermögen und Tai sabaki. Astrid sprach allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein sehr großes Lob aus, weil sie trotz der zum Teil ungewohnten Bewegungsabläufe, sehr intensiv und hoch konzentriert beim Erlernen der Techniken waren.
Die Frage, wann diese Kata erneut Inhalt eine Workshops ist, kann erfreulicherweise nur positiv beantwortet werden! „Sie wird bald wieder auf dem Programm stehen“ versprach Astrid.

Der Lehrgang: Vom Braungurt zum Shodan für "Ältere" ist mit erfreulich großer Teilnehmerzahl angelaufen. Die weiteren Trainingseinheiten werden nun in einem ca. 14 tägigen Rhythmus stattfinden. Sollte noch jemand an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, bitte schnellstmöglich mit Astrid Machulik (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) in Verbindung setzen, da ein Lehrgang dieser Art nicht so schnell wieder angeboten wird.

Traditionell hatte das Präsidium unseres Landesverband zur Jahresabschlussfeier eingeladen - Vertreter der Vereine, erfolgreiche Sportlerinnen und Sportler, ihre Trainer im Verein, im Bundesstützpunkt und im Landesverband sowie verdienstvolle ehrenamtliche Mitstreiter auf verschiedenen Ebenen. Im „Bistro Le Mans“, inmitten des Audi-Zentrums in Charlottenburg, zog Vizepräsident Andreas Härtig eine kurze Jahresbilanz . Zwei Europameistertitel U20 und U23, insgesamt 19 Medaillen bei Deutschen Meisterschaften verschiedener Altersklassen (darunter sieben Titel), dazu noch weitere Medaillen bei EM und WM, aber auch erste, zweite und dritte Plätze bei Weltcup-Wettbewerben waren die sportliche Bilanz. Mit Franziska Konitz (SV Berlin 2000), Iljana Marzok und Sven Maresch (beide SC Berlin) liegt ein Trio aussichtsreich in der Vorbereitung auf Olympia 2012 in London im „Rennen“.
Andreas Härtig lobte auch die Fortschritte im Kata-Wesen, Behindertensport und in der Sportassistenten-Ausbildung, bevor er gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Auszeichnungs-Kommission Hans-Rüdiger Gach Ehrungen vornahm.
Irina Marzok (SC Berlin) wurde mit dem 4. Dan ausgezeichnet. Sie ist Trainerin im Verein und seit vielen Jahren mit ihrer Tochter Katharina Wettkampfleiterin nationaler und internationaler Turniere. Mit dem 2. Dan geehrt wurde Laura Vargas Koch (EBJC). Sie ist die Europameisterin U23, Zweite der Universiade und war bei Weltcupturnieren 2011 mehrmals im Medaillenbereich erfolgreich. Mit Ehrennadeln in Bronze und Silber wurden u.a. die U20-Vizeweltmeisterin Caraolin Weiß, der Präsident des Fördervereins Dr. Steffen Görlitz, der Laufbahnberater des Olympiastützpunktes Andreas Hülsen, die Dan-und Kata-Beauftragte des Landesverbandes Astrid Machulik die Sportassistenten-Ausbilder Anika Lust, Nils Feyerabend und Andreas Karnopp sowie die ständigen Sanitäter Rolf Kullmann und Claudia Haack ausgezeichnet.
Ehrenplakette_JVBErstmals vergeben wurde die Ehrenplakette des Judoverbandes Berlin. Die erste Plakette erhielt Bettina Schötz, seit vielen Jahren die JVB-Internet-Webmasterin. Mit der zweiten Ehrenplakette wurde zudem der Pressereferent des Landesverbandes Karl-Heinz Otto ausgezeichnet. Wie Hans-Rüdiger Gach mitteilte, soll diese Plakette künftig sparsam (höchstens fünfmal im Jahr) vergeben werden.


Hier die Liste der Geehrten:

4. Dan: Irina Marzok
2. Dan: Laura Vargas Koch

Ehrennadel in Silber:         Astrid Machulik                 Rolf Kullmann

                                          Marco Beischmidt             Claudia Haack

                                          Andreas Hülsen                 Katharina Marzok

                                          Felizitas Starick                 Carolin Weiß

Ehrennadel in Bronze:      Ronald Kühner                   Nils Feyerabend

                                          Rolf Zahrt                          Andreas Karnopp

                                          Sabine Schwabe               Anika Lust

                                          Dr. Steffen Görlitz

Ehrenplakette:                   Bettina Schötz

                                          Karl-Heinz Otto

Sven Maresch nach toller Leistung auf dem Podest

Im Kampf um einen Olympiaplatz hat sich Sven Maresch (SC Berlin) erneut ins Gespräch gebracht. Beim Grand Slam in Tokio belegte er in der 81-kg-Klasse einen ausgezeichneten dritten Rang und erhielt dafür 120 Punkte für die Rangliste. Der Schützling von OSP-Trainer Jochen Bech gewann nach einem Freilos gegen Antonie Valios-Forter (Kanada) und Tonislav Marijnovic (Kroatien) jeweils mit Ippon und setzte sich gegen den Vorjahressieger Takahiro Nakai (Japan) mit Wazaari durch. Dessen Landsmann Tomohiro Kawakawi stoppte den ehrgeizigen Berliner um den Einzug ins Finale und gewann letztendlich das Turnier. „Eine starke Leistung von Sven. Zum dritten Male in diesem Jahr kam er bei Grand Slams in die Punktwertung. In Paris war er Fünfter, in Moskau Erster und nun in Tokio Dritter“, freute sich Heimtrainer Jochen Bech. Bis Olympia sei zwar noch eine Menge zu tun, aber Sven habe weiter vorgelegt. Olympiasieger Ole Bischof (Reutlingen), der Sven den Startplatz noch streitig machen will, schied nach einem Sieg aus und hat somit Punkte verloren.

Mit dem SV Berlin 2000 hat nunmehr der letzte Berliner Bundesligist das Handtuch geworfen. Die Marzahner haben sich aus der 2. Bundesliga, Gruppe Nord, für das kommende Jahr zurückgezogen. „Wir haben Besetzungssorgen, nicht mehr genügend Kämpfer, die Bundesliga-tauglich sind“, begründete SV-Geschäftsführer Andreas Polle die Abmeldung. Andererseits sei auch das Hick-Hack um die Bundesliga generell der vergangenen Jahre nicht gerade stimulierend. Bereits im Vorjahr hatte der SC Berlin nach fast 20 Jahren seine Mannschaft aus der 1. Bundesliga abgemeldet, der auch der SV Berlin 2000 (damals noch unter dem Namen SV Georg Knorr) einige Zeit angehörte.

Gesichtet und für gut befunden für die Sportschule / PSV Olympia mit starkem Aufgebot

 

Landestrainer Günter Krüger, der sich seit Jahren um die gute Entwicklung des Berliner Nachwuchses von den Kindesbeinen an kümmert, war beim 21. Nikolaus-Turnier des SC Berlin am Wochenende im Sportforum Hohenschönhausen, bei dem es in der AK U13 um eine Empfehlung für die Aufnahme in das Schul- und Leistungszentrum ging, ganz zufrieden. "Wir haben vor, im kommenden Jahr fünf Mädchen und sieben Jungen vorzubereiten. Das Turnier, das ja als Sichtungsturnier ausgeschrieben war, hat sich gelohnt. Die Mädchen und Jungen, die schon in die engere Wahl gekommen waren, haben sich auch platziert", sagte der erfahrene Trainer. Ingesamt hatten sich am Turnier, welches auch für die AK U10 ein willkommener Jahresabschluss war, 320 Aktive aus 42 Vereinen des Landes Berlin, aus Brandenburg, Sachsen.-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern beteiligt. Traditionell gab es zur Siegerehrung auch den beliebten Nikolausbeutel.

Ergebnisse

U23-Europameisterin Laura Vargas Koch (EBJC) belegte guten fünften Platz beim Olympiatest am Wochenende in London. Die 21-Jährige besigte nach einem Freilos Sarah Biles (Großbritannien) und Giulia Cantoni (Italien), unterlag dann aber beim Einzug ins Finale an der späteren Zweiten Sally Conway (Großbritannien). Um Platz drei war die Spannung weg, so dass gegen Clarisse Habricot keine Steigerung mehr gelang. Der DJB war mit drei SportlerInnnen am Test beteiligt. Auch die anderen beiden DJB-Starter Yannick Gutsche (Leverkusen) und Igor Wandtke (Lübeck) wurde Fünfte. Das vorolympische Turnier galt der Überprüfung der Organisation und der Hallengegebenheiten mit Blick auf 2012.

Europameisterin und Vizeweltmeisterin U20 in einem Jahre - da ist es nur folgerichtig als Junior-Sportlerin des Jahres 2011 von Berlin geehrt zu werden. Mit einem Pokal, Blumen und einer finanziellen Anerkennung wurde die 18-Jährige vom BC Dento am Sonnabend (3. Dezember) im Rahmen der 32. Sportlerehrung der Hauptstadt Hotel Estrel mit weiteren drei Nachwuchs-Talenten ausgezeichnet. "Das war ok, ich habe mich sehr gefreut", sagte die Schülerin vom Schul- und Leistungszentrum. Herzlichen Glückwunsch!

Zum zweiten Mal wurde unsere Sportart besonders hervorgehoben. Franziska Konitz (SV Berlin 2000) war diese Ehre 2005 zu teil geworden, als erstmals auch der Nachwuchs eine derartige öffentliche Anerkennung erfuhr.

Am 26.11.2011 fand im Werner-Seelenbinder-Sportpark in Berlin–Neukölln die vom Deutschen Judo-Bund und dem Deutschen Behinderten-Sportverband ausgeschriebene Deutsche Verbands-Mannsschafts-Meisterschaft im G-Judo statt. Der Judo-Verband Berlin hatte sich für die Ausrichtung dieser Veranstaltung beworben und mit der Unterstützung des BC Ken Shiki, der die Meisterschaft plante und organisierte, wurde sie ein großer Erfolg. 15 Mannschaften aus 6 Bundesländern traten im Vergleich um die begehrten Pokale an.
Berlin selbst stellte jeweils eine Damen- und zwei Männermannschaften in der Wettkampfklasse II/III. Die Damen belegten einen hervorragenden 2. Platz, noch erfolgreicher waren die Männer mit einem 1. und einen 3. Platz! Herzlichen Glückwunsch!!!
Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung, bei der alle Sportler viel Spaß hatten und unser besonderer Dank gilt dem BC Ken Shiki, der dieser Meisterschaft so erfolgreich und zu aller Zufriedenheit ausgerichtet hat.
Wir freuen uns auf die Titelverteidigung im November 2012 in Mühlheim.

Ergebnisse:

Wettkampfklasse I Frauen

1. Nordrhein-Westfalen

2. Bayern

Wettkampfklasse II / III Frauen

1. Bayern

2. Berlin

3. Baden

Wettkampfklasse I Männer

1. Nordrhein-Westfalen

2. Bayern I

3. Bayern II

 

 

 


Wettkampfklasse II / III Männer

1. Berlin 2

2. Nordrhein-Westfalen

3. Hessen

3. Berlin 1

5. Bayern

5. Baden                    

7. Rheinland