Lea Folkerts Deutsche Pokalmeisterin / Jens-Peter Bischof Dritter
Ganz souverän setzte sich Lea Folkerts (EBJC) am Sonnabend in Frankfurt (Oder) bei den Deutschen Pokalmeisterschaften der Frauen und Männer im 78-kg-Limit in Szene und sichert sich den Titel. In ihren fünf Kämpfen war sie viermal mit Ippon und einmal mit Waza-ari erfolgreich. Altmeister Jens-Peter Bischof (BC RANDORI) mischt unter der Jugend immer noch mit.
Er wurde im Schwergewicht Dritter. Beide haben sich damit für die Deutschen Meisterschaften im kommenden Jahr qualifiziert. Dem Duo herzlichen Glückwunsch!

Am Wochenende kämpften die Frauen beim World Cup in Minsk (Weißrussland) um weitere Punkte für die Olympiaqualifikation.
Mit Johanna Müller (PSV Olympia/ - 57 kg) und Iljana Marzok (SC Berlin/-70 kg) standen zwei Berliner Frauen im Finale und beendeten den Wettkampf mit einer Silbermedaille. Ein fünfter Platz von  Franziska Konitz (SV Berlin 2000/ ü78 kg) und ein siebenter Platz von Anne-Kathrin Lisewski (SV Berlin 2000 /-70 kg) ergänzen das erfolgreiche Abschneiden unserer Judofrauen.

Auf den fünften Platz landeten die Frauen des BC RANDORI am letzten Kampftag der 2. Bundesliga. Beim TB Osnabrück gewannen am Wochenende die Steglitzer gegen Budokan Lübeck mit 4:3 durch Siege von Cynthia Schwarzlose (-48 kg), Daniela Kortmann (-57 kg), Julia Weikert (-63 kg) und Lea Folkerts (+78 kg). Gegen die Gastgeber wurde haushoch mit 1:5 verloren. Lediglich Lea Folkerts sorgte für den Punktgewinn mit einem Ippon-Sieg über die routinierte Nicole Hehemann. Julia Weikert erzwang eine Remis, was nicht in die Wertung kam.
Mit diesem Aufgebot bestritt der BC RANDORI die Kämpfe: -48 kg Cynthia Schwarzlose, -52 kg Vanessa Grabowski, -57 kg Daniela Kortmann, Alina Renk, -63 kg Julia Weikert, -70 kg Vivian Hauenstein, -78 kg Sandra Müller, +78 kg Lea Folkerts.

Es ist schon bemerkenswert, wenn jemand die Mühe und Strapazen auf sich nimmt und sich im Mutterland unseres Sportes noch einmal der Prüfung zur Anerkennung des 5. Dan Kodokan unterzieht.  Daher gratuliere ich Astrid  im Namen der JVB ganz herzlich!
Mehrere Jahre hat sie ihren Urlaub genutzt, um  im Kodokan Kata Seminare zu besuchen.
Weiterhin legte sie beim  Kodokan erfolgreich Kata-Demonstrationen bei den Kata-Contests  ab. Daher und aufgrund der auch sonst gezeigten guten Leistungen, erfüllte Astrid die Bedingungen zur Anerkennung des 5. Dan Kodokan.
Wir können uns wirklich glücklich schätzen eine solche Sportlerin in unseren Reihen zu haben. Sie hat sich u. a. zur Aufgabe gemacht, die bei vielen Judoka vorherrschende Lustlosigkeit an der Kata positiv zu verändern, sich kontinuierlich fortzubilden und ihre Kenntnisse regelmäßig an all unsere Sportlerinnen und Sportler weiter zu geben. Womit wird sie uns wohl das nächste Mal überraschen???

Marzahner Männer vom SV Berlin 2000  mit Sieg und Klassenerhalt
 
Am Ende wurde es für den SV Berlin 2000 noch knapp, aber letztendlich noch ein 7:6 (65:57)-Sieg über den TSV 04 Bayer Leverkusen am 7. und letzten Kampftag der 2. Männer-Bundesliga. Das reichte für den Klassenerhalt, weil nach bisherigen Festlegungen erstmals drei Mannschaften absteigen sollen. Ob es dabei bleibt, könnte am 22. Oktober in Sindelfingen bei der Mitgliederversammlung des DJB entschieden werden. Sechs der sieben Punkte für den knappen Sieg sicherten der souveräne Mannschaftskapitän Matthias Konitz, der im Schwergewicht starten musste, der Junioren-EM-Dritte Kevin Schuchardt (-60 kg) und Sascha Michalski (-90 kg) als Gaststarter der Vereine PSV Olympia und SC Bushido jeweils mit vorzeitigen Siegen. Ungeschlagen blieb auch Sven Marx. Er steuerte einen Sieg bei und trennte sich einmal unentschieden (ohne Wertung). Die Marzahner waren mit 3:0 in Führung gegangen (Halbzeit 4:3), mussten dann aber im 2. Durchgang drei Niederlagen hinnehmen. Die Entscheidung fiel im vorletzten Kampf, als der Leverkusener Patrick Haas gegen Sascha Michalski für den seit Jahresbeginn verbotenen Beinangriff mit Hansoku-Make disqualifiziert wurde.  
Insgesamt gelangen dem Gastgeber im Saisonverlauf vier Siege gegen Köln, Braunschweig, Lübeck und Leverkusen. Niederlagen gab es durch Babelsberg, Spremberg (jeweils auswärts) und zu Hause gegen Judo Holle.

Berlins KampfrichterInnen sind nach wie vor gefragt für hochkarätige Meisterschaften in Deutschland. So wurden für das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft der Frauen am 22. Oktober in Brandenburg die A-Kampfrichterinnen Astrid Machulik, Katharina Marzok und Karin Schunke nominiert. IJF-Kampfrichter Nedim Bayat ist vom DJB als Beobachter eingesetzt.
JVB-Kampfrichterchef Thomas Jüttner und Martin Schuch wurden für die Bundesliga-Viertelfinals der Männer nominiert. Im Finale am 26.November werden Nedim Bayat und Weltkampfrichter Andreas Hempel, der Ehrenmitglied des Vereins KiK ist, amtieren. Thomas Jüttner: "Das ist ein toller Erfolg für die Berliner Kampfrichterschaft"!

 

Frauen:   Männer:
-48 kg: Cynthia Schwarzlose (BC RANDORI)   -60 kg: Fabian Hoffmann (TSV Rudow)
-52 kg: Vanessa Grabowski (BC RANDORI)   -66 kg: Jasper Olthoff (JV Berlin-Tegel)
-57 kg: Jenny Sättler (PSV Olympia)   -73 kg: Adrian Gutbell (Polizei SV)
-63 kg:  Kyra Bubel (SC Bushido)   -81 kg: Sven Marx (TSV Rudow)
-70 kg: Julia Dorny (SV Berlin 2000)   -90 kg: Denis Janocha (BC RANDORI)
-78 kg: Sandra Müller (EBJC)   -100 kg: Sascha Heu (BC RANDORI)
+78 kg: Maria Jagnysch (JC 03)   +100 kg: Jens-Peter Bischof (BC RANDORI)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




Auf dem Foto vorn (von links): Fabian Hoffmann, Sven Marx, Jasper Olthoff
hinten (von links): Kyra Babel, Maria Jagnysch, Cynthia Schwarzlose, Jens-Peter Bischof, Jenny Sättler,
Denis Janocha, Sandra Müller, Vanessa Grabowski, Adrian Gutbell, Julia Dorny, Sascha Heu.

Auch in diesem Jahr, zum dritten Mal in Folge, unterstützten Berliner und Brandenburger Kampfrichter die Swedish Open Cadets&Juniors in Stockholm. Mit dabei waren Benjamin Golze (BB), Katharina Marzok, Karin Schuncke und Stephan Machulik (alle BE/Bild von l.n.r.). Das Turnier war trotz der gleichzeitig stattfindenden Europameisterschaften der Junioren mit ca. 280 Judoka stark besucht. Die Teilnehmer kamen aus Dänemark, Finnland, Island, Niederlanden, Norwegen, Serbien und Berlin sowie natürlich aus Schweden. Zudem waren fast alle Nationen mit Kampfrichtern vertreten.

Unser Kampfrichter-Team zeigte sehr gute Leistungen und wurde mit vielen Finaleinsätzen belohnt. Die schwedische Kampfrichterkommission würde sich freuen die Berliner und Brandenburger Kampfrichter im nächsten Jahr wieder begrüßen zu dürfen. Die Swedish Open wird am letzten September Wochenende 2012 stattfinden.

Das Kampfrichter-Team bedankt sich herzlichst für die Gastfreundlichkeit des Schwedischen Judo-Verbandes und für den schönen gemeinsamen Abend mit den Stockholmer Kampfrichtern.