Geschrieben von M. Nietner


Am 5. März trafen sich einige junge Judoka in der Halle in der Schwyzer Straße, um eigene Abfolgen zu entwerfen. Als Referenten für diesen wichtigen ersten Termin stellten sich Felix Hartmann, Sabrina Feld und Kjell Zentgraff, Trainer des Sportclub Charis 02, zur Verfügung.
Neben Berliner Judoka schlossen sich auch Sportfreunde aus Sachsen-Anhalt an. Dies war ein Pilotprojekt des Judo-Verbandes Berlin.

Gleich zu Beginn wurde das Ziel ausgegeben: Jede und jeder sollte am Ende des Tages mit einem Entwurf der eigenen Judo-Show nach Hause gehen können. Die drei Referenten waren super motiviert und hatten und hatten einiges vorbereitet.
Der erste Punkt auf der Programmliste hieß Akrobatik. Dass Judosportler beweglich sind, konnten alle beweisen. Einen Handstützüberschlag mit Partner trauten sich sogar die Kleinsten zu.
Teil 2 bestand darin, verschiedene Judotechniken auf besondere Art und Weise zu üben, z.B. mal in Zeitlupe vorwärts und rückwärts und natürlich auch sehr, sehr schnell.Zum Abschluss kam der beste Part, denn nun konnten sich die Paare aus den einzelnen Elementen ihre eigene Show-Kata zusammenstellen. Es war beeindruckend anzusehen, wie aus den Übungen ein großes Gesamtkonzept wurde.
Zum Ende führte jedes Paar seine Kata vor und bekam ordentlich Applaus.Sowohl die Teilnehmer als auch ihre Referenten waren sich einig, dass dies ein äußerst vielversprechender Anfang gewesen war und bekundeten ihr Interesse an einer Fortsetzung.
Wir bedanken uns bei den Teilnehmern für ihr Vertrauen, ihre Ausdauer und für die Begeisterung!
Ebenso gebührt auch dem Sportclub Charis 02 und insbesondere seinem Trio Sabrina, Felix und Kjell ein großer Dank für die sehr gute Leitung dieses Experiments.