Geschrieben von M. Nietner

Am ersten Wochenende im März fand im Sportforum ein Kata-Lehrgang unter der Leitung von Astrid Machulik statt. Formen des Werfens (Nage no kata), Kata der Gegenwürfe (Nage waza ura no kata) und Kata der modernen Selbstverteidigung (Kodokan goshin jutsu) waren die Schwerpunkte der beiden Tage.

Mit 74 Judoka aus Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt war der Samstag äußerst stark besucht. Hinsichtlich der Altersklassen und der Gürtelfarben war es eine sehr bunte Mischung. Am ersten Tag standen zunächst die Formen des Werfens (Nage no kata) und die Kata der Gegenwürfe (Nage waza ura no kata) im Vordergrund. Erstere muss für die Prüfung zum ersten Dan demonstriert werden, während die Zweite Bestandteil des Prüfungsprogramms für den 3. Dan ist.
Somit durften die Teilnehmer einen guten Querschnitt durch die Dan-Grade mit den beiden beliebtesten Kata erleben. Trotz der hohen Anzahl war es gleichzeitig auch ein sehr disziplinierter Lehrgang in einer sehr offenen Atmosphäre.
Am Sonntag lag der Fokus auf der Kata der modernen Selbstverteidigung (Kodokan goshin jutsu). Auch hier waren insgesamt 18 Judoka vor Ort, darunter auch ein Paar aus Tschechien und ganz spezieller Gast aus Österreich: der IJF-Wertungsrichter Dr. Franz Edlinger (6. Dan), der auch schon bei der Berliner Kata Meisterschaft dabei war. Er stand der Referentin Astrid Machulik als kompetenter Uke für Demonstrationen zur Seite und trug mit seiner Erfahrung und seinen Hinweisen zum Verständnis dieser Kata bei.