Geschrieben von nach M. Nietner

Am vergangenen Wochenende traten 103 Kata-Paare aus 15 Nationen bei den Kata-Europameisterschaften in Olbia, an der Nordküste Sardiniens an. Neben amtierenden Europa- und Weltmeistern war mit Astrid Machulik und Marcus Nietner  auch ein Berliner Paar im Teilnehmerfeld der Kodokan goshin jutsu. Mit nur einem Punkt Rückstand auf den Bronzeplatz belegten sie den undankbaren vierten Platz.

Astrid und Marcus hatten es mit weiteren 12 Mitbewerbern zu tun. Unter den 12 anderen Paaren in ihrem Pool waren auch die amtierenden Weltmeister aus Portugal Goncalvez/ Moreira sowie die amtierenden Deutschen Meister Hofmann/ Koliander aus der Pfalz. 
Mit der Startnummer 10 wurde den beiden Berlinern dieses Mal eine deutliche bessere Position zugelost als bei den letzten Turnieren. Sie lieferten eine höchst konzentrierte Vorführung ihrer Kata ab, die vor allem mit ihren deutlichen Angriffen überzeugte. Auch der Mannschaftscoach Sebastian Frey war durchaus zufrieden, war doch eine deutliche Steigerung erkennbar.
Das lange und intensive Training wurde auch von Wertungsrichtern mit ansehnlichen 519 Punkten belohnt. Damit schoben sich Astrid und Marcus auf den 4. Platz vor, von dem sie sich auch bis zum Schluss nicht mehr verdrängen ließen. Der denkbar knappe Abstand von einem bzw. zwei Punkten zu den drittplatzierten portugiesischen Weltmeistern (520) und den ebenfalls äußerst erfahrenen Belgiern Engelen/ Closset (521) zeigt deutlich, wie dicht das Niveau der Athleten zusammengerückt ist. Thomas Hofmann und sein Uke Daniel Koliander, die als letztes in dieser Gruppe antraten, landeten schlussendlich mit 4 Punkten Abstand auf dem 5. Platz. Der Sieg ging an das französische Paar Jaume/ Benard, die 538 Punkte erzielen konnten.
Bericht HP-DJB / alle Ergebnisse