Rund 30 Aktive mit geistiger Behinderung und nichtbehinderte Athleten aus Berlin sowie Sachsen-Anhalt beteiligten sich am 02. Oktober bei der vom KSC Obi e.V. ausgeschriebenen 1. offenen Berliner Judo-Safari.  Es ging um die begehrten Urkunden und Aufnäher des Deutschen Judobundes. Die Safari war speziell für Sportler mit geistiger Behinderung ausgeschrieben, an der jedoch auch nichtbehinderte Menschen teilnehmen sollten und es auch taten. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Jugend-Freizeit-Einrichtung „Villa Pelikan“,  besonders Frau Sylvia Schmidt und der Leitung des KSC Obi e.V. wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. Alle Teilnehmer konnten mit viel Spaß und Freude ihre Auszeichnungen entgegennehmen. Insgesamt wurden 2 mal der Schwarze Panther, 2 mal der Braune Bär, 5 mal der Blaue Adler, 3 mal die Grüne Schlange, 16 mal der Rote Fuchs und 2 mal das Gelbe Känguru vergeben. Nach der eigentlichen Judo-Safari kämpften die Gruppen beim Überlebensparcour noch einmal zusammen um Pokale und Medaillen.

Auch für ein ausgiebiges Unterhaltungsprogramm wurde gesorgt. Ein behinderter Teilnehmer präsentierte ein selbstkomponiertes Lied und begleitete sich auf der Gitarre. Ein anderer 10jähriger Teilnehmer zeigte sein bisher gewonnenes Können auf der E-Gitarre und unterhielt alle Teilnehmer und Gäste mit alten und neuen Rocksongs. Die Gestaltung einer 10 m langen Wandzeitung beeindruckte die Teilnehmer aber zugleich die Vizepräsidentin des Judo-Verbandes-Berlin, Christiane Kieburg-Bauer, verantwortlich für den Breitensport im Landesverband.